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Koffein & Angst

Wann Kaffee dir hilft — und wann er gegen dich arbeitet.

Koffein ist neutral, aber sein Effekt auf das Nervensystem hängt stark von deinem aktuellen Zustand ab.

Empfehlungen je nach Phase

Akute Angstphase

Vermeiden

Koffein erhöht Cortisol, beschleunigt den Herzschlag, fördert Hyperventilation. Bei aktiver Angst verstärkt es genau die körperlichen Symptome, die du als bedrohlich liest.

Vor wichtigen Terminen / Befunden

Reduzieren oder verzichten

Bis zu 24h vor erwartbar belastenden Situationen Koffeinkonsum drosseln. Stattdessen Wasser, Kräutertee, Rooibos.

Schlafphase / Abend

Ab 14 Uhr keinen Kaffee mehr

Halbwertszeit von Koffein liegt bei 5–7 Stunden. Schlechter Schlaf erhöht die Angstreaktivität am nächsten Tag deutlich.

Stabile Phasen

Moderat möglich (1-2 Tassen morgens)

Wenn das Nervensystem ruhig ist, kann moderate Menge gut vertragen werden. Bewusst dosieren, beobachten.

Sanfte Alternativen

Rooibos

Koffeinfrei, leicht süßlich, magenfreundlich

Kamille / Lavendel

Beruhigend, gut für Abend

Pfefferminze

Frisch, wach machend ohne Stimulans

Goldene Milch (Kurkuma)

Antientzündlich, wärmend

Matcha (kleine Dosis)

Sanftere Koffein-Kurve durch L-Theanin

Wichtig: Plötzlicher Verzicht kann Kopfschmerzen und Müdigkeit verursachen. Reduziere schrittweise (z.B. eine Tasse weniger pro Woche).

Diese App dient der mentalen Selbstregulation und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Bei akuter Krise wende dich an ärztliche Hilfe oder die Telefonseelsorge (0800 111 0 111).